Ausgleichssport: Schwimmen

Rad fahren ist ohne Rad leider nicht möglich. Was mache ich jetzt? Ich schwimme. Jetzt ohne Rad & später mit Rad. Mein Ausgleichssport: Schwimmen?

 

Der Totalschaden

Wie einige von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben, hatte ich vor einigen Wochen einen Unfall, bei dem mein liebes Rad zu schaden gekommen ist. Naja, eigentlich ist es nicht nur zu Schaden gekommen, es ist ein Totalschaden.
Meine Pläne – alle auf den Kopf geworfen. Ohne Rad gibt es auch kein Training auf Rhodos, oder?

Dank einer bestimmten Person werde ich in den nächsten Tagen Gott sei Dank wieder ein neues Rad besitzen. Und dieses kommt mit nach Rhodos! Aber bis dahin…

 

Ausgleichssport: Schwimmen

…gehe ich Schwimmen, und danach auch. Genau, richtig gehört. Mein Oberkörper hat es nämlich dringend notwendig ein wenig trainiert zu werden. Die Notwendigkeit eines Ausgleichsports ist gegeben, die Notwendigen Voraussetzungen auch, also, warum nicht?

Auch wenn ich keinen richtigen Trainer habe und nur für mich meine Bahnen ziehe, so schwimme ich.
Mein Trainer ist Youtube, mit seiner Vielfalt an Videos die mir erklären wie alles funktioniert und mir haufenweise Trockenübungen zeigen. Dass ich meine Technik durch Youtube nicht endlos verbessern kann weiß ich, jedoch ist es besser als nichts.
Kraulen kann ich nicht, noch nicht. Das möchte ich aber in meinem nächsten Jahr erlernen, irgendwer findet sich schon der mir das beibringen kann. Und wenn nicht, dann schwimme ich weiterhin Brust.
Fehler mache ich dabei aber, wie wahrscheinlich jeder. Meinen Arm- und Beinzug habe ich geschafft so aufeinander abzustimmen, dass ich mehr im Wasser gleite und somit Kraft einspare, perfekt noch lange nicht, aber ein Anfang. Das gelingt mir jedoch nur konzentriert. Werde ich abgelenkt…ich fange lieber nicht davon an.
Jetzt geht es an den Beinschlag, denn der ist, nun ja, zu breit. Was in der Trockenübung klappt muss noch lange nicht im Wasser klappen, dass ist so die letzte Erkenntnis die ich gemacht habe.
Außerdem strecke ich meinen Kopf aus dem Wasser, was gar nicht gut ist. Meine neuste Anschaffung ist deshalb eine Schwimmbrille und eine Badekappe. Eine Nasenklammer wäre auch nicht schlecht, denn irgendwie kann ich mich nicht an die Mundatmung gewöhnen. Rad fahren ist eindeutig leichter, aber das wird schon!

Advertisements

EuroEyes Cyclassics

Ein Monat ist seit meinem letzten Beitrag bereits vergangen. Zugegebenermaßen ist nicht viel neues geschehen. Aber wie siehts mit Hamburg aus?

Die Cyclassics stehen und fallen mit Training und Gesundheit. Wobei beides momentan nicht so recht vorhanden ist. Seit schon mindestens 2 1/2 Monaten quäle ich mich gezwungenermaßen mit einer Sportpause. Mein Knie zwingt mich dazu, auch wenn ich es bestimmt bald ändern könnte, wäre ich mit meinen Übungen disziplinierter. So untrainiert fällt Hamburg wohl ins Wasser. Aber vielleicht klappts ja doch noch? 

Allerdings würde ich nicht bei den Vattenfall Cyclassics teilnehmen, denn diese gibt es nicht mehr. Wie viele von euch bestimmt schon mitbekommen haben, werden die Cyclassics jetzt von EuroEyes gesponsert und heißen jetzt EuroEyes Cyclassics. Zum Glück! Immer wieder wurde in den sozialen Netzwerken darüber gesprochen dass es die Cyclassics in Hamburg so wahrscheinlich nicht mehr geben würde, und man dieses Jahr die letzte Chance hätte an diesen teilzunehmen. Meiner Meinung nach gehören die Cyclassics nach Hamburg und in keine andere Stadt. Denn Cyclassics ohne Hamburg wäre nicht die Veranstaltung, an der ich teilnehmen wollte. 
Drückt die Daumen, wir sehen uns!

EuroEyes Cyclassics

Ein Monat ist seit meinem letzten Beitrag bereits vergangen. Zugegebenermaßen ist nicht viel neues geschehen. Aber wie siehts mit Hamburg aus?

Die Cyclassics stehen und fallen mit Training und Gesundheit. Wobei beides momentan nicht so recht vorhanden ist. Seit schon mindestens 2 1/2 Monaten quäle ich mich gezwungenermaßen mit einer Sportpause. Mein Knie zwingt mich dazu, auch wenn ich es bestimmt bald ändern könnte, wäre ich mit meinen Übungen disziplinierter. So untrainiert fällt Hamburg wohl ins Wasser. Aber vielleicht klappts ja doch noch? 

Allerdings würde ich nicht bei den Vattenfall Cyclassics teilnehmen, denn diese gibt es nicht mehr. Wie viele von euch bestimmt schon mitbekommen haben, werden die Cyclassics jetzt von EuroEyes gesponsert und heißen jetzt EuroEyes Cyclassics. Zum Glück! Immer wieder wurde in den sozialen Netzwerken darüber gesprochen dass es die Cyclassics in Hamburg so wahrscheinlich nicht mehr geben würde, und man dieses Jahr die letzte Chance hätte an diesen teilzunehmen. Meiner Meinung nach gehören die Cyclassics nach Hamburg und in keine andere Stadt. Denn Cyclassics ohne Hamburg wäre nicht die Veranstaltung, an der ich teilnehmen wollte. 
Drückt die Daumen, wir sehen uns!

Griechenland, Rhodos, mein Rennrad & Ich

Mein Weg geht bald weiter, in 3000km Ferne, auf Rhodos. 10 Monate lang Sommer, Sonne, Sonnenschein. Urlaubsfeeling pur. Rennrad fahren, Sonntagsmorgens direkt am Mittelmeer. Surfen, Schwimmen, das Leben genießen. Und arbeiten.

Ein wenig habt ihr hier von meinen Projekt Ausland schon erfahren. In diesem Blog möchte ich aber hauptsächlich über Sport berichten, meine Erfahrungen und Eindrücke teilen & alles was so dazugehört.

Deshalb musste ein neuer Blog her.
Hier geht es zu meinem zweiten Blog: „far away from home in greece“.

Ich habe den Blog verlinkt, sodass ihr immer über die neusten Beiträge informiert seid und diese direkt aufrufen könnt.

Ich werde über meinen Weg, meine Erfahrungen und Erlebnisse als Freiwillige in Griechenland schreiben. Mein Weg, beginnend im Sommer 2015 und endend im Sommer 2017.
Zwei Jahre voller Herausforderungen, voller unvergesslicher Momente, voller Trauer, Wut, Freude und Glück.

Schaut ruhig mal rein, begleitet mich & hinterlasst eure Gedanken und Eindrücke.

Und noch einmal, hier mein zweiter Blog.

Auf gut Sonnenschein!

Zwischen Aufmerksamkeit & Träumerei #15

Was ist das schon, Aufmerksamkeit im Straßenverkehr? Wozu das ganze? Und wo haben Träume ihren Platz?

Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, etwas das ich als Selbstverständlich halte. Etwas, worüber es nicht zu sprechen braucht. Und doch, Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch mangelnde Aufmerksamkeit und maßloser Eigenüberschätzung sind ein Thema. Immer wieder, über das es sich zu sprechen lohnt.
Ich muss zugeben, dass auch ich nicht immer voll aufmerksam bin oder besser, dass ich nicht immer vorausschauend fahre. Schließlich sind wir alle Menschen.

Wie komme ich auf dieses Thema?
Mein „Ist-ja-alles-nochmal-gut-gegangen“ Unfall, hat mir heute zu Herzen geführt, wie wichtig das Thema Sicherheit, Aufmerksamkeit und vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr sind. Deshalb möchte ich einmal zu genau solchen Verhalten aufrufen!

Liebe Leute, fahrt bitte vorausschauend und aufmerksam. Egal ob mit dem RR, dem Cityrad, dem Mofa oder gar dem Auto. An die Fußgänger richtet sich das hier natürlich auch. Trinkt keinen Alkohol und wenn, dann lasst das Fahren bleiben. Fahrt nicht aus irgendwelchen Grundstückseinfahrten raus, als wärt ihr alleine auf dieser Welt. Bleibt auf eurer Straßenseite und haltet Kinder und Hunde auf dem Gehweg. Und und und. Da gäbe es noch so viel aufzuführen.
Sorgt für eure eigene & die Sicherheit anderer. Irgendwann dankt ihr euch selbst wegen dem aufmerksamen Verhalten, weil ihr überlebt. Am besten mit Helm, aber das entscheidet ihr, wie alles andere auch.

 

Ein bisschen Träumerei

Genug vom Ernst des Lebens, ich fange an zu träumen. Auf meinem Sofa, nicht auf dem Rad 😉

Was ist besser, als das Gefühl Sport gemacht zu haben? Ja klar, ein Kind kriegen, die Welt retten… Aber gehen wir mal nur vom im Alltag möglichen aus. Ich glaube, ich kenne nichts.
Doch, es ist das Gefühl das man bekommt, wenn man bei gutem Wetter Sport macht. Die Sonne scheint und wärmt die Haut, die Luft. Eine kühle Brise weht, es wird nicht zu warm. Eine wunderbare Landschaft um einen herum. Urlaubsfeeling. Entspannung pur.
Das sind Momente, die es jede Anstrengung und jede Unlust zu überwinden Wert sind.
Irgendwann schaffe ich es und werde an einem Sonntag morgen auf dem Rad sitzen. An einem frischen, kühlen Sonntag werde ich der Morgendämmerung, dem Sonnenaufgang entgegen fahren. Unter strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, während der Rest der Menscheit schläft und die Welt sich still und leise weiter dreht. Und vielleicht, vielleicht bin ich nicht allein und es sind noch andere so früh auf. Sportbegeisterte wie ich, die süchtig nach Momenten wie diesen sind.

Wovon träumt ihr, wenn ihr nicht gerade Sport macht?

Bleibt fleißig!

Die ersten Kilometer in der Gruppe, Fragen über Fragen und sonnige Aussichten #14

Zwei Monate sind seit meinem letzten Beitrag ins Land gegangen und ich bin ein Stück weit sportlicher geworden. Und vernetzter. Aber mal von Anfang an.

Ich habe seit einiger Zeit endlich richtige Radklamotten. Eine kurze Radhose, zwei Trikots (und eins davon mit den 3 gewollten Taschen), Handschuhe, Arm & Beinlinge etc. Zugegeben, ich habe nicht viel, aber das ist erst einmal Nebensache. Auch so gehts voran!

Mit der neuen Radhose steigt auch meine Kilometerzahl, pro Fahrt & pro Woche. Meine Lust am Rennrad fahren steigt proportional zur Kilometerzahl, oder vielleicht doch ein wenig schneller? Facebook, Gruppentraining und Menschen mit denen ich teilen kann, was ich gerne tue haben da einen großen Anteil dran. Mithilfe von Facebook habe ich bereits einige tolle Menschen und das Gruppentraining kennenlernen dürfen. Ich muss sagen, Windschatten fahren ist schon etwas tolles! Durch das Gruppentraining bin ich vor etwa zwei Wochen meine ersten 70km am Stück gefahren. Und auch ohne Gruppe ist das kein Problem mehr. Meine wöchentliche Kilometerzahl ist von 60km schnell auf 140km und mehr gestiegen.

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Lena, die mir durch meine Orientierungslosigkeit geholfen und uns ermöglicht hat, dass wir uns doch noch zu einem gelungenen, gemeinsamen Training treffen!

Meine Anfänge, meine Leistung jetzt und die Frage: Reicht die Zeit bis Hamburg?

Heute habe ich mich mal an meine Anfänge vor einigen Monaten erinnert. Da waren 20km schon echt viel und ein 21er Schnitt kaum zu halten. Mittlerweile hat sich das Gott sei Dank geändert. Meine Sorge, dass ich mich nicht verbessert habe, konnte ich deshalb schnell begraben. Die Vorstellung 100km am Stück zu fahren oder einen 25er Schnitt zu halten, ist nicht mehr mit einem ungläubigen „Was, ich soll das schaffen?“ verbunden. Um meinen Schnitt nicht unnötig nach unten zu ziehen werde ich demnächst mal meine An & Abfahrten vom Training getrennt aufzeichnen, wenn überhaupt.

Mich beschäftigen trotz meiner Verbesserung noch einige Fragen. Reicht die mir zur Verfügung stehende Zeit, um mich gut auf die Cyclassics vorbereiten zu können? Habe ich mein Ziel vielleicht doch zu hoch gesteckt? Schaffe ich es in den nächsten 2 Monaten, einen 25er Schnitt auf 55km zu halten, ganz alleine, ohne Windschatten? Vielleicht sogar bei Wind? Sind meine nicht vorhandenen Kletterkünste ausreichend für die Steigungen in Hamburg? Und noch viel wichtiger: Schaffe ich den Massenstart? Die Fahrt zwischen vieler anderer Fahrer?

Gerne wüsste ich schon jetzt eine Antwort auf all diese Fragen. Diese habe ich aber nicht. Im Moment noch nicht. Die Zeit bis Hamburg werde ich nicht einfach rumsitzen und auf das beste hoffen. Ich werde trainieren, mehr als bisher. In der Gruppe, mit dem ein oder anderen zusammen und alleine. Bei strahlenden Sonnenschein, grau bedeckten Himmel und noch mehr Sonnenschein.

Rhodos, Griechenland – Training?

rhodos-altstadt-fahrrad

Ich habe meine Zusage bekommen und bereits meinen Dienstbeginn erfahren. Dann heißt es für mich Abenteuer Ausland. Neues Land – neue Sprache – neue Erfahrungen.

Und was ist mit Vera? Meine Vera kommt mit, aufjedenfall. Aber erst einmal brauche ich das entsprechende Flugticket & einen Radkoffer. Denn Rennrad fahren möchte ich nämlich auch in Griechenland noch. Wo kämen wir denn hin, bei so einer langen Sportpause?

Stelle ich mir schön vor, Sonntags morgens am Mittelmeer dem Sonnenaufgang entgegen radeln (und mehrere hundert Höhenmeter erklimmen). Wieder in Deutschland bin ich in Topform, ich sag´s euch 😀

Bleibt fleißig!

Anna.

Alle guten Dinge sind drei #13

Einen Wunderschönen Tag euch allen!

Heute gibt es einiges zu erzählen. Meine gestrige Fahrt mit meinem ersten Umfallen mit dem Rennrad, die Frage „Triathlon oder nicht?“ und meine Teilnahme an den Vattenfall Cyclassics in Hamburg. Aber lest selbst!

Meine gestrige Fahrt

In den letzten Tagen saß ich immer wieder auf dem Rennrad und habe mich weiteren angesammelten 60 km erfreut. Allerdings möchte ich euch speziell von meiner gestrigen 26 km Fahrt berichten.

Eigentlich hatte ich vor auch diese Fahrt auf Strava (ihr findet mich dort unter Anna Honecker) zu speichern, da ich aber vergessen hatte auf Pause zu klicken wurden meine Werte verfälscht. Die Fahrdauer wurde in die Länge gezogen und mein Schnitt ist dementsprechend schlechter geworden. Ich habe mich schnell dazu entschieden diese Fahrt nicht auf Strava zu speichern.

Die Hinfahrt von 13 km bin ich etwa mit einem Schnitt von 23-24 km/h gefahren. Die meiste Zeit über bin ich mit 25 – 28 km/h gefahren, teilweise bin ich aber auf 21 km/h runter. Ich muss sagen, ich bin ganz schön Stolz auf mich, denn bisher war gestern meine schnellste Fahrt! Ich habe gar nicht damit gerechnet…

Die Rückfahrt allerdings, naja, die war nicht so. Gegenwind hat es mir oft schwer gemacht, so bin ich höchstens 24 km/h „schnell“ gewesen, die meiste Zeit der Rückfahrt bin ich aber 21 km/h gefahren.                                                                                                                                     Auf der Rückfahrt hatte ich für etwa 15 Minuten einen ziemlichen Leistungsknick, in dem ich eigentlich nur noch vom Rad runter wollte. Meine Oberschenkel haben gebrannt wie sonst was, ich konnte nicht mehr. Schlaf- & Nahrungsmangel und zusätzlich noch Gegenwind sind wohl keine allzu gute Kombination. Wiederholen möchte ich das sicher nicht.

Aber was ich eigentlich berichten wollte: Gestern bin ich das erste mal umgefallen 😀 Ich weiß, das klingt bescheuert, aber irgendwie habe ich mich dennoch darüber gefreut ^^ Und zwar wollte ich meiner Cousine einen Besuch abstatten, habe aber nicht das richtige DSC_0349Haus erwischt und wollte umdrehen, links rum. Das war keine gute Idee, denn auf engem Raum, links noch immer eingeklickt ist dieses Vorhaben doch nur zum scheitern verurteilt.                                                                                                                                         Kurz nachdem ich angefangen habe zu wenden (ich bin nicht einmal gefahren), merkte ich, wie ich langsam aber sicher nach links kippe. Gedacht habe ich „Nein, nein, nein, nein, nein!“. Um mich vor dem Fallen noch zu retten, wollte ich meinen linken Fuß ebenfalls auf den Boden stellen, indem ich meinen Fuß einfach vom Pedal hebe. Als ich merkte dass ich doch noch eingeklickt bin, war es auch schon zu spät. Mein Versuch mich noch rechtzeitig aus zu klicken ist gescheitert, und ich umgefallen. Geschmerzt hat es, ist aber nicht der Rede wert. Die Situation habe ich gleich genutzt um ein Beweis-Selfie zu schießen, dass ihr links vom Text betrachten dürft 😉

Und ja, ich bin gestern in Jeans gefahren, denn mein „Ausflugsziel“ war ja das Zweirad-Center Stadler in Bremen. Da kann ich doch nicht in Sportsachen auftauchen… Obwohl ich nur mein Rad etwas besser einstellen und ein Radtrikot erobern wollte, bin ich noch mit einer Mütze und einem Haufen Kohlenhydrate zusätzlich heim. Wenigstens friert mein Kopf nicht mehr! Mein neues Trikot hat leider nur eine Tasche, mit Reißverschluss auf der rechten Seite. Mal schauen wie ich damit so zurecht komme. Das nächste Trikot hat auf jeden Fall 3 getrennte Taschen, die oben die Öffnung haben. Und bitte eines davon verschließbar. Bei nur einer großen Tasche hab ich doch ein wenig Angst, dass Ausweise & Co. verloren gehen könnten, wenn ich etwas aus dieser benötige. Naja, die Zeit wird es zeigen!

 

Alle guten Dinge sind drei

Soeben war ich bei der Physiotherapie und habe ein Okay bekommen. Ich darf wieder mit dem Laufen anfangen! Vor ca. 6-8 Monaten belief sich dieses Okay auf höchstens 500m. Mittlerweile dürfen es dann aber auch 2-3 km werden. Ich mache da 3 km draus^^

Aufgrund zahlreicher Orthopädischer Probleme muss ich da aber sehr aufpassen. Ich werde mit einem Kilometer anfangen und mich ganz langsam steigern. Denn ein Zuviel darf es nicht werden. Das Risiko meine Erfolge in der Physiotherapie zunichte zu machen sind zu groß.     Ein, zwei Kilometer darf ich laut meiner Physiotherapeutin in etwa 6 Monaten „drauf packen“. Ob ich erst in 6 Monaten um 1-2 km steigern darf oder in 6 Monaten durch bereits erfolgtes dosiertes steigern der Kilometer schon 4-5 km Laufen darf werde ich nochmal abklären. Letzteres gefällt mir eindeutig besser.

Ich kenne mich. Als ich mein Laufverbot bekommen hatte, habe ich trotzdem weiter gemacht. Was wahrscheinlich nicht die beste Entscheidung gewesen ist, aber nun gut.         Aber worauf ich hinaus möchte: Das wird verdammt anstrengend mich an die vorgegebene Grenze zu halten. Ich möchte immer mehr und das auch immer jetzt, sofort. Nicht erst in 6 Monaten. Vielleicht ja eine gute Gelegenheit an meiner Ungeduld (die immer nur mir gilt) zu arbeiten.

Wie die Überschrift schon sagt, sind alle guten Dinge drei. Jetzt, wo ich wieder anfangen darf zu Laufen, stellt sich mir die Frage: Triathlon oder nicht? Ich meine, wenn schon Rad und Laufen, warum dann nicht auch Schwimmen?                                                                               Erstmal muss es aber mit dem Laufen klappen, denn wenn ich wieder Schmerzen bekomme, muss ich wahrscheinlich die Umfänge reduzieren oder wieder aufhören. Dann wird das nämlich nichts.

Mit dem Schwimmen kann ich ja dennoch anfangen. Meine Muskulatur wird es mir jedenfalls danken. Allerdings beginne ich dann fast bei null. Ich schwimme nämlich echt schlecht. Von Technik braucht man da gar nicht erst anfangen. Es ist sicherlich von Vorteil zuerst „richtig“ Schwimmen zu lernen, bevor ich mir „falsches“ Schwimmen antrainiere. Da werde ich mal ein, zwei Freunde fragen, ob die mir das beibringen können. Eine Schwimmpartnerin hätte ich schon mal! Wenn wir uns regelmäßig zu einer festen Zeit treffen hat es die altbekannte Faulheit auch nicht mehr so leicht.

Mit dem ersten Triathlon auf Volksdistanz wird es so schnell aber nichts. Frühstens 2018, denn vorher kommt Griechenland. Wobei, vielleicht kann ich auch dort trainieren, mich einer Triathleten Gruppe oder einem Verein anschließen? Ich bin gespannt!

 

Vattenfall Cyclassics 2016

Auch wenn es bis zum ersten Triathlon noch weit hin ist, zu meinem ersten Jedermann Rennen ist es das nicht. Ich habe vor dieses Jahr bei den Vattenfall Cyclassics zu starten. Angemeldet bin ich noch nicht, das kommt aber noch. Ich werde mich wie von Lena Kuhmann empfohlen dort anmelden und dann auch mit ihr zusammen in einem Block starten. Zumindest wenn ich es nicht vergesse 😀

Meine zukünftige Schwimmpartnerin hat sich vor kurzem ebenfalls ein Rennrad gekauft und wird mich dorthin begleiten. Ob sie ebenfalls Startet oder nicht stellt sich in der nächsten Zeit heraus. Zumindest werden wir gemeinsam dafür trainieren! Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, denn eigentlich ist ihr Rad nur für den Alltag gedacht. Aber wer weiß, vielleicht kann ich sie ja noch von diesem Sport begeistern?

Bis dahin heißt es aber trainieren, trainieren, trainieren.

 

Für heute war es das auch von mir. Ich werde jetzt lernen, schließlich stehen die Abi Prüfungen vor der Tür 😉

Bleibt fleißig!

Anna.

Zurück aus dem Winterschlaf, oder auch: Back to the road! #12

Raus aus dem Winterschlaf und rauf aufs Rad. Jetzt wird wieder Sport gemacht! Hoffentlich auch in meiner Zeit auf Rhodos, Griechenland 😉

Nach einer eher längeren Winterpause möchte ich euch wieder berichten! Eine komplette Pause habe ich nicht eingelegt. Den Rollentrainer in meinem Wohnzimmer habe ich dann doch noch ab und zu gebraucht. Ich muss sagen, mein Wohnzimmer ist nicht annähernd so interessant wie die Natur 😀

Kommen wir dann aber mal zu meiner geliebten Vera. Meine Sitzposition habe letzte Woche noch einmal etwas geändert, bzw. ändern lassen. Jetzt fährt es sich eindeutig angenehmer! Zuvor musste ich immer aufpassen meine Arme nicht durchgedrückt zu halten, jetzt ist es leichter. Was meine Ausstattung angeht, naja, die ist so geblieben. Wenn möglich werde ich mir bald einige Radklamotten zulegen. Das muss unbedingt bald geschehen, denn ohne Rad Shirt mit Taschen am Rücken ist es doch sehr unbequem. So muss ich immer eine Jacke mitschleppen, was bei diesem Wetter nicht schlimm ist, aber irgendwann wird es ja wieder wärmer. Und eine Radbrille hätte ich ja auch gerne..

wp-1458341989271.jpg
Vorfreude auf morgen =)

Erst mal werde ich wieder aufs Rad steigen und mich meiner Unsportlichkeit erfreuen, die ich aber wieder eliminieren werde. Einige Kilometer bin ich vor einigen Tagen auch schon gefahren, eher langsam, aber ich bin gefahren. Ich wollte unbedingt eine bestimmte Strecke fahren, habe mich 2x verfahren und es dann aufgegeben ^^
Morgen früh möchte ich gerne eine neue Strecke ausprobieren, müssten etwa 20km sein. Ich hoffe sehr auf gutes Wetter, und was noch wichtiger ist, Lust früher auszustehen. Heute Abend jedenfalls freuen sich meine Vera und ich auf die morgige Fahrt. Jetzt heißt es nur noch schnell ins Bett, damit ich morgen früh auch hochkomme!

Gerne würde ich auch mit Lena Kuhmann demnächst eine kleine Tour machen, dafür muss ich aber noch ein bisschen trainieren, denn ich habe über den Winter ja kaum etwas gemacht. Aber bald Lena, bald. Unser hoffentlich baldiges Kennenlernen im real life soll mir ein kleiner Motivationsschub sein loszufahren, auch wenn grade nicht so gutes Wetter ist oder ich gern noch mal ein Auge zu machen würde.

 

10 Monate Griechenland – Ab September 2016

In den letzten Monaten ist einiges geschehen. Ich habe mich für ein Auslandsjahr beworben, und wurde auch angenommen. Ab September heißt es dann 10 Monate Griechenland – 10 Monate Mittelmeer. Mein Auslands Abenteuer wird in den nächsten Monaten einen eigenen Blog bekommen, denke ich jedenfalls. Wenn Interesse besteht, einfach mal melden 😉

Ich bin noch am Überlegen ob ich mein Rennrad mitnehmen werde. Schließlich müsste ich dafür noch eine Radtasche kaufen, auf jeden Fall Werkzeug und Flickzeug (was eigentlich auch jetzt nicht fehlen dürfte), und und und. Das ganze ist dann doch mit einer menge an Mehrkosten verbunden. Die Alternative mir auf Rhodos ein Rad zu leihen ist eine eher schlechte Alternative, da diese mit großer Wahrscheinlichkeit teurer wäre. Für 1-2 Tage 20€? Ich mein, wenn ich jetzt nur von den Kosten für das Sportgepäck im Flugzeug ausgehe, dann könnte ich mit dem geliehenen Rad nur 6x fahren und hätte die Kosten wieder drin. Dann also lieber mitnehmen. Aber was wenn ich nicht so oft fahre? Da gehe ich eigentlich nicht von aus. Versichern oder nicht? Auf Rhodos wird wohl viel gestohlen habe ich gehört. Aber ich habe das Rad so günstig ersteigert, da wird Versicherung bestimmt teurer als das Rad. Wie ihr sehen könnt, habe ich noch einige Fragen die es zu klären gilt. Wie würdet ihr euch entscheiden?

 

Damit ich morgen früh auch wirklich aus dem Bett in den Sattel komme, ist an dieser Stelle Schluss für mich.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Anna.

Es geht weiter… #11

Hallo meine Lieben!

Als erstes möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich schon lange nichts mehr geschrieben habe. Ich war aufs Lernen für mein Vorabitur fixiert.

Bio habe ich auf jedenfall mit 7 Punkten bestanden. Nicht gut, aber auch nicht schlecht. Das Vorabi in Gesundheit habe ich noch nicht zurück bekommen.
Meine DELE Prüfung (Spanisch Zertifikat) ist gut verlaufen. Meiner Meinung nach, und der Meinung meiner Lehrer nach. Mal sehen was das Instituto Servantes dazu sagt. Drückt mir die Daumen 😄
Das Ergebnis erfahre ich voraussichtlich im Januar, wenn ich bestanden habe, erhalte ich im Mai das Zertifikat.

Wie gesagt hatte ich viel mit Lernen zu tun, oder besser gesagt, ich hätte noch mehr Zeit mit Lernen füllen müssen. Dadurch ist auch das Rennrad stehen geblieben. Wie ich es vermisse!
Das schlechte Wetter trägt auch nicht grade dazu bei, dass ich los komme.
Es ist ja auch nicht nur das schlechte Wetter und der Zeitmangel, im Dunkeln möchte ich nun wirklich nicht fahren.
Das macht keinen Spaß wenn man nichts sieht. Fahrt ihr im dunkeln Rennrad?

Um aber auch im Winter fahren bzw trainieren zu können, habe ich mir gestern etwas wunderbares bestellt.
Einen Rollentrainer von Elite (Elite Novo Mag Speed) 😍.
Der müsste jetzt am Donnerstag ankommen. Da kann ich jederzeit fahren, und wieder aufhören wenn nötig. Selbst nachts wenn ich nicht schlafen kann 😄 Gott sei Dank kommt das nicht allzu häufig vor.
Habt ihr auch einen Rollentrainer zu Hause stehen, oder wie trainiert ihr im Winter? Fahrt ihr ins Fitnessstudio?

Thema Fintnessstudio. Ich arbeite ja momentan an meiner Haltung. Die ist nämlich Katastrophal. Ich weiß nicht wie das geschehen konnte, aber vor einigen Jahren war sie nahezu Perfekt. Und für meine erste Rennradsaison möchte ich ja auch vorbereitet sein.
Also fleißig (weiter) trainieren ☺

Meine ersten 50km…

Fast hätte ich es euch vorbehalten. Vor einigen Wochen bin ich nämlich meine ersten 50km am Stück gefahren. War echt kein Spaß🙈. Mein Navi hat mich auf eine Bundesstraße geführt. Da bin ich aber ganz schnell wieder verschwunden, mit einer neuen Route. Aber diese neue Route hat mich dann durch Waldwege geführt, die teilweise keinen Weg hatten. Wege die vom Navi als Radweg deklariert wurden. Da frag ich mich doch, für welches Rad? 😄
Eines weiß ich sicher, Rennrad geeignet waren sie nicht!

Positives hatte die Fahrt natürlich auch. Ich konnte jede menge Steigungen fahren! Naja, was man Steigung nennen kann. Für mich waren sie allemal ausreichend 😄 Den Wiegetritt habe ich dabei mehrmals angewandt, und ich muss sagen, es ist gar nicht mal so einfach eine Steigung lange Zeit im Wiegetritt zu fahren.

Beim nächsten mal Rennrad fahren werde ich eine Technikeinheit einschieben. Dann gehts an den „runden Tritt“ und die hohen Frequenzen. Wobei, rund wird der Tritt bei mir nie sein glaube ich, denn mit gleicher Kraft schieben und ziehen kriege ich nicht hin 😄

So, ich muss auch gleich schon aus sem Zug aussteigen und verabschiede mich an dieser Stelle daher.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und bis zum nächsten mal!

Anna.

Meine ersten 100 km #10

Hallo meine lieben Leser!

Heute habe ich die 100km mit meinem Rennrad geknackt! Aber erst mal zu gestern 😉

Meine „Tour“ habe ich gestern nachmittags gestartet, es sollte zur „großen Höhe“ gehen. Bevor es losging, habe ich mir eine grobe Route zusammen gestellt, die mich dann aber auf einen militärischen Übungsplatz bringen sollte. Und so kam es dann auch. Davon hatte ich vorher keine Ahnung, auch nicht, ob ich da denn jetzt lang fahren darf, denn der ausgeschilderte Radweg, konte nur da durch führen. Ich bin umgedreht, vielleicht aber kennt jemand den Übungsplatz in Adelheide bei Delmenhorst und kann sagen ob ich da auch lang darf?

Nun gut. Am Anfang meiner Fahrt haben mich gleich 2 Rennradler überholt (nochmal ein Hallo, falls du derjenige warst, der mich überholt hat).
Ich stand in dem Moment Gott sei Dank und bin nicht gefahren, sonst wäre meine geringe Einroll Geschwindigkeit ziemlich peinlich gewesen. Was solls.

Zurück zur großen Höhe. Ich habe also versucht mir einen anderen Weg zu suchen. Eine Privatstraße hinderte mich bei meiner neuen Route. Warum sagt mein Smartphone mir sowas auch nicht?
Den alternativen Weg, etwa 2km durch den Schotter wollte ich auch nicht nehmen. Ich wollte schließlich Rennrad fahren, nicht schieben.
Ich habe mein Vorhaben „Große Höhe“ auf ein anderes mal mit meinem Cityrad verschoben.

Im Nachhinein bin ich ziemlich froh darüber, dass ich nicht zur großen Höhe gefahren bin. Ich habe nämlich eine wirklich schöne Landschaft sehen können. Hier in Delmenhorst, ist nämlich wenig schön. Wer Delmenhorst kennt, wird dies mit Sicherheit bestätigen können.
Okay, ich war nicht mehr in Delmenhorst. Wenn ich mich richtig orientiert habe, war ich bereits in Klein Ippener.

Natürlich habe ich für euch auch ein Foto gemacht 😉

image
Dass es hier auch so schöne Ecken gibt.. 🙂

In Klein Ippener gibt es auch einige Höhenmeter, es sind wirklich nicht viele, aber genau die habe ich gesucht! Wenigstens etwas 😉

Meine Fahrt belief sich gestern auf 30,1km. Bisher das längste, was ich am Stück gefahren bin.

image
Ich bin ziemlich glücklich über meine Entdeckung 😊

Heute bin ich wieder nach klein Ippener, allerdings war es nicht mehr so schön, denn es war schon dunkel. Aber mit der Vera ne kleine Runde drehen, das wollte ich unbedingt noch mal😄

Was soll ich sagen, die paar Höhenmeter wollte ich im Wiegetritt hoch, was ich auch geschafft habe, keine Frage.
Nur durfte ich beinahe den Boden küssen. Da ich noch keine Rennradschuhe habe, bin ich leider abgerutscht und habe für einen kurzen Moment die Kontrolle, beziehungsweise das Gleichgewicht verloren. Dieser Moment war Gott sei dank so kurz, das ich das Rad schnell wieder im Griff hatte. Mein Glück!

In diesem Moment war ich über meinen Helm und die Handschuhe heilfroh. Wobei, ich muss zugeben, noch sind es meine alten Reithandschuhe. Waren die einzigen mit ein wenig Grip. Schützen trotzdem ein wenig, zumindest bilde ich mir dieses ein. Denn es ist immerhin eine Schicht über meiner Haut, durch die sich der Asphalt erst mal fressen muss 😀

Was ich mir als nächstes für das Rennrad fahren anschaffen werde, sind eindeutig Handschuhe. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass es im Falle eines Sturzes ein ziemlich schmerzhaftes Unterfangen sein würde, mit aufgeschlürften Handflächen nach hause zu radeln. Gleich danach kommen die passenden Schuhe und Pedale 😉

Morgen möchte ich noch einwenig fahren, das Wetter und meinen letzten Ferientag genießen. Und hoffentlich an die 150km Gesamtstrecke kommen. Dafür müsste ich knapp 50km fahren. Mal sehen ob ich das schaffe!

Schläft gut und bis zum nächsten mal,

Anna.

PS: Ihr könnt mir auf Strava gerne folgen! Dort verwende ich allerdings meinen vollen Namen, Anna Honecker.
Und meine erste Fahrt habe ich nicht mit Strava getrackt, also nicht wundern 😄